Letzten Freitag war nun das Auswahlgwspräch für das Masterstudium an der HS Pforzheim. Ich möchte euch meine Erfahrungen natürlich nicht vorenthalten.
Bei dem Termin waren zwei Professoren anwesend. Zunächst wurden die üblichen Fragen gestellt, wie z. B. warum ich mich gerade für diesen Studiengang beworben habe oder was denn mein Durchschnitt wäre (mein Abschlusszeugnis habe ich ja noch nicht), was ich vor dem Studium gemacht habe usw. Danach folgten fachliche Fragen. Insbesondere wurde ich persönlich auf diverse Kreativitätstechniken und zum Produktlebenszyklus befragt. Das hat sich daraus ergeben, dass ich erwähnt habe, dass ich diese Vorlesungen hatte. Zum Schluss wurde ich nach meinem USP (Unique Selling Point) gefragt. Nicht zu verwechseln mit, warum eigne ich mich für dieses Studiengang, denn hierbei würden wahrscheinlich Dinge rauskommen, die alle anderen auch erwähnen (mir zunächst leider auch passiert). Am besten macht man sich schon vorher Gedanken über: „Was habe ich, was die anderen nicht haben“.
Keine viertel Stunde später war das Gespräch auch schon vorbei und ich ging mit einem komischen Gefühl raus. Einige fachliche Fragen konnte ich leider nicht beantworten und war diesbezüglich zu nervös und nicht schlagfertig genug. Denn eigentlich muss ich meiner Meinung nicht wissen, welche Kreativitätstechnik welchen komplizierten Namen hat, das kann ich nachlesen, wichtig ist es, diese zu verstehen und anwenden zu können. Und das kann ich! Naja und bei den USP habe ich es nicht sofort geschafft es auf den Punkt zu bringen. Kurz gesagt: Habe micht nicht besonders gut verkauft und darum geht es in solch einem Auswahlgespräch. Aber: Eine Lektion fürs Leben
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Meine Verkaufstechnik für mich selbst zu verbessern liegt an mir, aber etwas Kritik an die HS Pforzheim hätte ich noch hinzuzufügen: Als erstes nach der Begrüßung wurde gleich betont, wie wenig Zeit die Professoren doch für einen hätten, da alle Bewerber, die zum Auswahlgespräch eingeladen worden sind, an einem Tag „durchgemacht“ werden. Das setzt einen nervösen Bewerber natürlich noch mehr unter Druck. Ich weiß nicht genau, wie viele Bewerber es an diesem Freitag waren, aber ich schätze, dass die Termine alle viertel Stunde gesetzt wurden. Meiner Meinung nach ist es etwas wenig Zeit, um die Bewerber kennenzulernen. Dazu kommt noch, dass ich nicht wirklich Zeit hatte nachzudenken und von mir zu erzählen und demnach von mir zu überzeugen.
Der Zweite Kritikpunkt gilt der Vorbereitung der Professoren. Da alles schnell gehen musste, wurde vorher anscheinend gar nicht in meine Bewerbung reingeschaut. Sie wurde zwar auf den Tisch gelegt, aber es erfolgten Fragen wie „Was studieren Sie denn?“ und „welche Sprachen sprechen Sie?“. Ein kurzer Blick in meinen Lebenslauf und sie hätten sich diese Fragen sparen können. Auch als mein Name mit einer anderen Mitbewerber verwechslt wurde, oder vielmehr ich wurde verwechselt, wurde es deutlich, dass vor lauter Hecktik die Professoren nicht wirklich vorbereitet waren. Hierzu ein kleiner Tipp. Lieber zwei Tage für die Auswahlgespräche planen. Ich finde, wenn schon so ein Wert auf die Bewerbung gelegt wird, sollte man sie gründlicher studieren. Einfach zwischen jedem Bewerber fünf Minuten Pause, um sich kurz über den nächsten zu informieren.
Im Großen und Ganzen war es eine gute Erfahrung. Ich freue mich schon auf das nächste Auswahlgespräch
Hi und ohjee…hört sich ja nicht gerade prickelnd an, wie das gelaufen ist. Hast du denn schon Näheres gehört, also ob du genommen wirst oder hast du überhaupt noch Lust hinzugehn
?
Grüßle Alex!
Also, leider hat es nicht geklappt. Habe letzte Woche eine Absage bekommen. Aber die Bewerbung für Stuttgart ist schon raus