Nun arbeite ich mal einen Monat nicht und konzentriere mich nur auf mein Studium, das mich momentan wirklich viel Zeit kostet und schon bin ich sowas von pleite. Nun, mein Motto lautet ja immer : Prioritäten setzen. Und da das Studium sich auch zu Ende neigt, sollte ich meine Energie auch für das Richtige verwenden. Aber mein Bankkonto zeigt ein deutliches Minus. Wie soll ich das noch die nächsten zwei Monate durchstehen?
So sind wir Studenten, wenn wir nicht gerade mit wohlhabenden Eltern gesegnet sind, die uns regelmäßig Geld zustecken. Aber deshalb studieren wir ja, oder nicht? Um später mal einen Haufen Geld zu verdienen, das uns unser jämmerlich-armes Leben während des Studiums wieder wett macht. Und manche von uns hängen direkt einen Master an den Bachelor- Abschluss um später noch mehr Geld zu verdienen. Schließlich haben wir und unsere Eltern eine enorme Menge an Geld, Geduld und Fleiß in das Studium gesteckt. Dem nach ist es nur gerechtfertigt. Ich kann mir auch vorstellen, dass für viele das der Hauptgrund für ein Studium ist. So viele Fragen über das Einstiegsgehalt, die ich in letzter Zeit zu hören bekomme. Kohle!! Aber ist das schon alles? Was ist mit Wissensdurst, Interesse, Ideologien, Weltverbesserungswille, Erfolg und persönlich Entwicklung? Sind diese nicht ebenso wichtig? Sollten das nicht die primären Gründe für ein Studium sein? Ich finde schon, auch wenn das Geld trotzdem noch eine große Rolle spielt.
Ich bin da ganz deiner Meinung! Ich kann es auch kaum nachvollziehen, wie man „nur“ nach dem Geld schauen kann! Egal welchen finanziellen Hintergrund man hat, ob jetzt Studium oder Job, mir ist es immer wichtiger gewesen zu schauen, dass ich an der Sache Spaß habe und das lerne was mich interessiert! Geld spielt natürlich auch eine Rolle, aber kann man mit einem Job der einem nicht zu 100% Spaß macht und man alles reinstecken würde viel Geld verdienen? Oder wenn man einen solchen Job hat und viel Geld verdient, ist man dann glücklich?
Ja das hört sich nach einem sehr interessanten Diskussionsthema an. Also es ist natürlich klar, dass der Beruf den man später ergreift ein genügendes Auskommen sichern sollte. Doch ich glaube den Fokus ausschließlich auf das Geld zu setzen ist völlig falsch. Denn Geld erfüllt zwar materielle Wünsche, die aber schnell zum Standard und Alltag werden, so dass es nur weniger Möglichkeiten zur Steigerung gibt. Ich glaube es ist viel wichtiger einen Job zu bekommen, der ausfüllt, befriedigt und bei dem die Work-Life-Balance in einem guten Verhältnis steht (das natürlich jeder für sich selbst bestimmen muss).
Sein Studienfach lediglich nach dem evtl. größt möglichen Verdienst auszuwählen ist meiner Meinung nach idiotisch.
Ich glaube, das liebe Geld ist nicht nur als Student ein großes Thema. Auch später in unserem Leben wird uns das Thema Geld verfolgen, denn eins steht fest, wir brauchen wenigstens ein bischen davon.