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Vor einigen Tagen habe ich über das Thema Bachelor vs Diplom geschrieben. Hierzu möchte ich zusätzlich einige Links hinzufügen, die ebenfalls dieses Thema behandeln. Eine Seite, die unter anderem auf den Inhalt zum Bachelor und Master eingeht ist die Seite der Uni Ulm. Eine weitere Seite zu diesem Thema ist: wiwi-treff.de. Ein PDF der DIC - Dynamic Campus Initiative e. V. an der EUFH (Trialog) beinhaltet ein Interview mit fünf Dekanen der EUFH zu diesem Thema. Hier ein weiteres PDF zu dem Thema: Der Mythos vom besseren Studium

Heute Mittag wurde für die Studenten des sechsten Semesters an der Merkur FH ein Round Table organisiert. Die Initiatoren waren Prof. Dr. Louise Bielzer und Andrea Pfaffel, tätig für das Career Service unserer Hochschule. Primär sollten sich die Studenten über Bewerbungsverfahren, Berufseinstieg und andere relevanten Themen zum “ersten” Job austauschen. Ich nutzte die Gelegenheit um mich mit den Kommilitonen über ihre Ansichten über die Entscheidung für Master- Studium oder für den Berufseinstieg zu unterhalten. Zu meinem Erstaunen war die Anzahl der Studenten, die sich für einen Master direkt nach dem Bachelor- Abschluss interessierten relativ gering. Die Meisten zogen den Einstieg ins Berufsleben (erst mal) vor. Einige konnten sich schon vorstellen, ein Master- Studium zu absolvieren, aber nicht sofort nach dem Bachelor. Die Gründe dafür waren zunächst, dass einige keine Lust mehr auf Lernen und Theorie haben. Adere Gründe waren von finanzieller Natur. Zum Einen wollen viele natürlich so schnell wie möglich Geld verdienen. Zum Anderen hofften einige, falls sie sich später dazu entscheiden würden den Master zu machen, dass dieser wenigstens teilweise von den Unternehmen finanziert werden würde.

Neben den Ansichten der Kommilitonen konnte ich auch einige nützliche Informationen für mich mitnehemen. Die Entscheidung für oder gegen den Master sollte unter der Berücksichtigung der späteren Tätigkeitsvorstellungen gefällt werden. Der Bachelor reicht aus, wenn man sich eher im operativen Bereich sieht, während der Master es einem ermöglicht, auch in die strategische Ebene zu gelangen. Man sollte also zunächst seine Neigungen und Fähigkeiten berücksichtigen bevor man weitere Aspekte betrachtet.

So nah am Ende des Studiums stellt sich natürlich die Frage: Was jetzt? Entweder folgt der direkte Berufseinstieg oder ist es sinnvoller noch einen Master nach dem Bachelor zu machen?

Es gibt eine Reihe von Argumenten, sich für das Berufsleben zu entscheiden, aber es gibt auch viele Argumente, die für den Master sprechen.

Argumente für den Beruf: Praxis, Erfahrungen, GELD, Unabhängigkeit, Ausbau des eigenen Netzwerkes usw.

Argumente für den Master: höhere Qualifikation (eventuell auch später bessere Position), mehr Wissen, länger Student ;), bessere Position zur Konkurrenz …

Wenn euch noch andere Gründe für den Berufseinstieg oder den Master einfallen, dann teilt sie mir mit! Ich würde mich freuen, wenn ihr mir bei der Entscheidung helfen könntet.

Fortsetzung folgt…

Vor 2 1/2 Jahren hatte ich mich entschlossen ein Studium mit dem Abschluss Bachelor of Arts zu machen. Die Gründe dafür waren einmal die kurze Studiendauer von nur 6 Semestern, die straffe Stundenplanung (,die es einfach erfordert das Studium durchzuziehen) und natürlich die internationale Anerkennung des Abschlusses, schließlich studiere ich International Marketing.

Nun musste ich vor kurzem mal wieder Kommentare hören, wie Bachelor ist doch nix wert und Bachelor ist nur ein amerikanischer Trend und im Vergleich zum Diplom ein Sch… . Viele Grüße an dieser Stelle an meinen Cousin Andi, der an der Uni Karlsruhe Ingenieurwesen auf Diplom studiert.

Seine Argumentation beruht hauptsächlich auf den Aussagen seiner Professoren. Deren Argumentation beruht wiederum darauf, dass Diplom sich ja schon seit langem bewährt hat und von der Qualität viel besser ist, da es ja länger als nur drei Jahre dauert und dass es (angeblich) international anerkannt ist.

Ich finde es schade, wenn intelligente Menschen einfach Argumente aufnehmen und diese weitergeben ohne weiter zu denken oder sich wenigstens genau zu informieren. Dass die Professoren auf öffentlichen Hochschulen mit Argumente gegen die Einführung von Bachelor Abschlüssen kommen, ist nicht wunderlich. Wenn man das Durchschnittsalter der Professoren betrachtet, kann man daraus schließen, dass die meisten von ihnen schon seit Jahren mit dem System des Diploms vertraut sind und es in ihre Lehraufgabe voll und ganz integriert haben. Die Umstellung von Diplom auf Bachelor, die momentan weitläufig in ganz Deutschland gemacht wird, bedeutet für sie auch eine weitgehende Umstellung ihrer Methoden, ihres Denkens und des ganzen Systems. Und wie es nun mal in der menschlichen Natur liegt, wird neuen, unbekannten und verändernden Dingen und Situationen erst ein mal Skepsis und Abneigung entgegengebracht.

Generell kann man sagen, dass Diplom und Bachelor beides, seine Vor- und Nachteile haben. Man kann nicht einfach behaupten, das eine ist besser als das andere ohne seine Perspektive dazu zu äußern. Es kommt darauf an, was man studiert und was man später in seinem Beruf machen will. Für Ingenieurstudiengänge ist ist sicher sinnvoll eine längere Studiendauer zu haben, was mit der Komplexität und dem Umfang des Studiums zusammen hängt. Aber für wirtschaftswissenschaftliche und manch weitere Studiengänge, insbesondere für die, die interkulturell angelegt sind, ist ein Bachelor (meiner Meinung nach) vorteilhaft.

Tatsache ist, dass Bachelor eingeführt wird um einen europäischen Standard zu schaffen und hat erst mal wenig mit amerikanischen Trends zu tun. Bis 2007 sind zum Beispiel die Hochschulen in NWR aufgefordert, ihre Studiengänge auf Bachelor umzustellen. Bachelor wird eben auch im gegensatz zu Diplom international anerkannt. Während dessen ist in vielen Staaten der Begriff “Diplom” und der damit zusammenhängende Qualifikationsgrad relativ unbekannt. Und auch in Deutschland wird es immer weniger Möglichkeiten geben auf Diplom zu studieren.

Die Dauer des Bachelors beträgt nur sechs Semester. Die Argumentation hier, bei einer so kurzen Zeit kann das Studium gar nicht so umfangreich und qualifizierend sein wie das Diplom, ist sicherlich angebracht. Aber hierzu kann gesagt werden, dass das Studium zwar nur sechs Semester beträgt, aber dafür viel intensiver betrieben wird und durchaus auf die zukünftige Tätigkeit gut vorbereitet. Wem ein Bachelor Abschluß nicht ausreicht, kann einen Master dran hängen, der übrigens einen Bachelor oder einen Diplom als Voraussetzung hat. Wenn der Master also mit beiden Abschlüssen gemacht werden kann, können die beiden Studiengänge wohl nicht so weit auseinander liegen.

Den Unternehmen fällt es leider nocht etwas schwer die Bachelor- oder Master- Absolventen einzuordnen und ihre Fähigkeiten genau einzuschätzen. Dies wird sich aber im Verlauf der nächsten Jahre, wenn die Unternehmen mit diesen Abschlüssen vertrauter werden, ändern.

Letztendlich ist die Umstellung auf Bachelor in Deutschland beschlossen worden und das wohl nicht ohne Grund. Anstatt sich gegen jegliche Veränderungen auszusprechen sollte man etwas Offenheit mitbringen und mit der Zeit gehen.

Hello world!

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Hiermit bin ich ab jetzt auch ein Weblogger.

Freue mich darauf euch Interessantes, Kreatives, Spannendes aber auch Diskussionsbedürftiges mitteilen zu können.

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